“Out of the box” ist eine Bezeichnung, die aus dem englischen Sprachgebrauch in das Deutsche übernommen wurde. Im Allgemeinen ist hier eine Denkweise verbunden, die ein unkonventionelles Handeln zur Folge hat.
In diesem Beitrag lernst du den Begriff “Out of the box” kennen. Wir zeigen dir, was sich hinter dem englischen Ausdruck verbirgt und welche Bedeutung dies für ein Unternehmen in Deutschland hat. Dabei kommt auch dem Design Thinking eine entscheidende Relevanz zu. Abschließend zeigen wir dir, mit welchen Maßnahmen du den Denkprozess “out of the box” unterstützen kannst. Um dein Wissen zu dem Thema “Out of the box” zu festigen, beantwortest du nach dem Text einige Übungsfragen.
Deutsch (frei übersetzt): unkonventionelles Denken
Was solltest du über “Out of the box” wissen?
“Out of the box” ist eine Bezeichnung, die aus dem englischen Sprachgebrauch stammt. In Deutschland bezieht sich dieser Anglizismus hauptsächlich auf die Denkweise. Diese ist bei dem “Out of the box” eher unkonventionell. Dies bedeutet allgemein, dass man von der gewöhnlichen Denkweise abweicht und ein neues Denken an den Tag legt. Dies zeichnet sich durch ein hohes Maß an Kreativität aus. Begrenzungen in der Denkweise sind bei dem “Out of the box” ebenso fehl am Platz wie das Konzentrieren auf einen einzigen Bereich. Hier wird nicht nur über den Tellerrand geschaut. Bekannte Einschränkungen werden hinterfragt und stehen auf dem Prüfstand. Denn für die Lösung eines Problems ist es wichtig, dass alle relevanten Faktoren einbezogen werden.

Was bedeutet “Out oft the box” in der Wirtschaft?
Bezogen auf die Wirtschaft – und damit auch die Verwendung der unkonventionellen Denkweise in einem Unternehmen – bietet die Denkweise bei der Lösung von komplexeren Problemen optimale Auswege an. Hierbei wird jedes Problem als Herausforderung angesehen, für die die passende Idee gesucht wird. In diesem Zusammenhang spielt auch das Design Thinking eine tragende Rolle.
Was hat es mit dem Design Thinking auf sich?
Das Design Thinking beschreibt ein bestimmtes Vorgehen, wenn es innerhalb eines Unternehmens gilt, ein komplexeres Problem zu lösen. Dabei sind die Erkenntnis und das Verständnis für einen Sachverhalt nicht weniger wichtig als Beobachtungen, Tests und die Entwicklung von Ideen.
Mit dem Design Thinking werden Probleme aufgedeckt, die bis dahin unerkannt werden. Im Zusammenspiel mit der Herangehensweise “Out of the box” lässt sich eine losgelöste Herangehensweise finden. Die neue Denkweise lässt sich bei der Herstellung von Produkten ebenso anwenden wie bei dem Angebot von Dienstleistungen. Bevor das Produkt oder die Dienstleistung angeboten wird, entwickelt das Unternehmen einen Prototypen, der dem Endprodukt entspricht. Dieses wird einer begrenzten Anzahl von Kunden vorgestellt. Diese können dann Anregungen, Wünsche und auch Kritik äußern. Auf Basis der neuen Erkenntnisse werden die Produkte oder das Dienstleistungsangebot weiterentwickelt. Im Ziel sollen die Feedbacks dazu führen, dass sich mit dem Angebot des Unternehmens eine möglichst hohe Nachfrage generieren lässt.
Out of the box: Was unterstützt diesen Denkprozess?
Bestimmte Maßnahmen helfen dir, den Denkprozess “Out of the box” in die Praxis umzusetzen. Als optimal erweist es sich, wenn du die folgenden Punkte berücksichtigst:
- Lasse deine Annahmen nicht ungeprüft stehen: Hast du eine Vorstellung von einer bestimmten Sache, gehe dieser auf den Grund. Selbst wenn die Sache für dich klar zu sein scheint, halte sie nicht für selbstverständlich. Betrachte alles aus einem anderen Blickwinkel und ziehe in Erwägung, dass es auch eine andere Lösung geben kann.
- Suche bei der Lösung eines Problems nach anderen Perspektiven. Frage deinen Chef oder eine Kollegin nach ihrer Meinung und lasse die neuen Sichtweisen in dein Ergebnis einfließen.
- Bleib offen für kreatives Brainstorming. Je mehr Ideen für ein bestimmtes Problem zusammengetragen werden, desto eher findet ihr den richtigen Lösungsweg. Verhalte dich kooperativ, in dem du ein neues Konzept nicht ungeprüft ablehnst. Setze dich damit auseinander und schaue, ob es nicht auch funktionieren könnte.
- Das Festlegen bestimmter Standards erweist sich bei der Denkweise “Out of the box” dagegen als unproduktiv. Es führt nur dazu, dass die innerbetriebliche Organisation in alte Muster verfällt und niemand unkonventionell denkt.
Übungsfragen
#1. Was bedeutet “Out of the Box” für ein Unternehmen?
#2. Was wird bei dem Out of the box Denken einbezogen?
#3. Welche Eigenschaft spielt bei dem “Out of the box” eine besondere Rolle?
#4. Welche Maßnahmen unterstützt das unkonventionelle Denken nach “Out of the box” nicht?
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