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Warenart

Enthält: Beispiele · Definition · Grafiken · Übungsfragen

Die Warenart ist ein Unterscheidungsmerkmal, das für ein Unternehmen bei der Festlegung des Sortiments wichtig ist. Die Warenart gibt z. B. die Artikelgruppe »Gemüse« im Sortiment eines Unternehmens an. In anderen Artikelgruppen finden sich z. B. das Obst oder die Fertiggerichte. Für die Kunden ist die Einteilung des Sortiments in verschiedene Warenarten ebenfalls. Sie profitieren z. B. davon, dass sie sich schneller in dem Warenhaus zurechtfinden und ihren Bedarf abdecken können.

In dieser Lektion behandeln wir die Warenart. Wir erklären dir, was sich dahinter verbirgt und wie sich die Untergliederung eines Sortiments in verschiedene Warenarten in der Praxis gestaltet. Abschließend erfährst du, was das Sortiment eines Unternehmens mit der Warenart zu tun hat. Um dein Wissen zur Warenart zu untermauern, kannst du nach diesem Beitrag einige Übungsfragen beantworten.

Englisch: kind of goods

Inhalt dieser Lektion

Toggle
  • Was solltest du über Warenarten wissen?
  • Warum sind die Warenarten für die Warengliederung wichtig?
  • Was hat das Sortiment eines Unternehmens mit der Warenart zu tun?
  • Übungsfragen
  • Ergebnisse

Was solltest du über Warenarten wissen?

Warenarten sind eine Unterform des Sortiments, das du in einem Supermarkt oder einem anderen Handelskaufhaus (z. B. einem Möbelfachgeschäft) vorfinden kannst. Die Gestaltung des gesamten Sortiments entscheidet über die Warenarten, die die Kunden in dem Geschäft vorfinden können. Deshalb werden für einen Supermarkt andere Warenarten zusammengestellt als für ein Möbelfachgeschäft oder einen Computerverkäufer.

Von der Unterscheidung verschiedener Warenarten profitiert die Verwaltung des Anbieters ebenso wie der Konsument. Denn die Verwaltung hat es leichter, den Überblick zu behalten.

Beispiel
In einem Supermarkt gibt es die Warenarten Tiefkühlgemüse und Teigwaren. Als die Unternehmensleitung einen Rückgang bei dem Tiefkühlgemüse verzeichnet, wird beim Lieferanten die nächste Bestellung aufgegeben.

Ein Konsument freut sich über die Unterteilung in verschiedene Warenarten, weil er sich auf diesem Weg besser über das Angebot des Unternehmens informieren kann. So weiß er z. B. auch, welches Produkt von einem überregionalen Hersteller stammt und mit welchem Kauf er die Unternehmen vor Ort unterstützt.

Warum sind die Warenarten für die Warengliederung wichtig?

Die Unterscheidung in verschiedene Warenarten ist für die Warengliederung wichtig, weil das gesamte Sortiment übersichtlicher gestaltet werden kann.

So könnte eine Untergliederung in einer groben Struktur z. B. wie folgt aussehen:

  • Sortiment
  • Warengruppe
  • Artikelgruppe
  • Warenart
  • Artikel
  • Sorte
Warenart: Warenpyramide
Warenart: Warenpyramide

Was hat das Sortiment eines Unternehmens mit der Warenart zu tun?

Zu den wichtigsten Aufgaben eines Unternehmens gehört die Festlegung des Sortiments. Dies bezieht sich aber nicht nur auf die Definition des Kernsortiments, des Randsortiments und des Zusatzsortiments. Für ein Handelsunternehmen ist es auch wichtig, das gesamte Sortiment in weitere Bereiche zu untergliedern.

Einer dieser Bereiche sind die Warengruppen. Die Warengruppen werden weiter unterteilt in die Artikelgruppen und die Warenarten. Die Warenart setzt sich aus dem Artikel und der Sorte zusammen. Damit wird ein Gesamtsortiment in insgesamt sechs Ebenen unterteilt.

Die Unterteilung des Sortiments kann z. B. für einen Onlinehandel eine sinnvolle Lösung sein, wenn auf der Homepage des Unternehmens mehrere Produkte angeboten werden sollen. Die Kunden können sich besser orientieren und müssen weniger Zeit aufwenden, um das zu bekommen, was sie sich vorstellen. Auch eine Versicherung profitiert von dieser Vorstellung des Sortiments, weil die Interessenten mit wenigen Mausklicks erfahren, welche Versicherungen sie bei diesem Unternehmen abschließen können.

Beispiel: Sortimentfestlegung
In der Praxis spielt die Festlegung des Sortiments eine große Rolle. Den jedes Unternehmen definiert hierüber sein Angebot und macht sich für den Kunden attraktiv. Dabei ist wichtig, dass ein Sortiment gleichzeitig tief und breit ist. Je mehr Produkte, den Konsumenten zur Auswahl angeboten werden, desto besser ist.

Damit die Kunden sich schnell zurechtfinden, sollte das gesamte Sortiment eines Unternehmens in verschiedene Bereiche untergliedert sein. Dies könnte z. B. wie folgt aussehen:

Das Sortiment setzt sich aus dem gesamten Warenangebot des Unternehmens zusammen.

Die einzelnen Produkte werden zu verschiedenen Warengruppen zusammengefasst. In einer Warengruppe befinden sich ausschließlich Lebensmittel. In einer anderen Warengruppe finden die Kunden jene Produkte, die dem Zusatzsortiment zugeordnet werden können.

Jede Warengruppe wird weiter unterteilt. In einer Warengattung befindet sich z. B. nur das Gemüse. In einer anderen Warengruppe werden alle Obstprodukte einsortiert.

Bei einer weiteren Untergliederung wird die Warenart berücksichtigt. Diese bezieht sich z. B. auf Tiefkühlprodukte. Hier finden sich verschieden Artikel, wie z. B. Rosenkohl oder Spinat. Außerdem erfährt der Kunde, von welchem Hersteller das jeweilige Produkt ist.

Übungsfragen

 

#1. Wobei spielt die Einteilung der Warenart eine Rolle?

#2. Für wen hat die Unterteilung des Sortiments in verschiedene Warenarten keine größere Bedeutung?

#3. Wer ist nicht daran interessiert, seine Produkte oder sein Leistungsangebot in verschiedene Warenarten zu untergliedern?

#4. In wie viele Ebenen lässt sich ein Gesamtsortiment unterteilen?

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